Das Coronavirus und Ihr Chartervertrag

Stand 07.10.2020

Achtung wichtige Neuerung ab 08. Oktober 2020: 
Es gilt die Maskenpflicht auch im Freien. Die Maske muss immer mitgeführt werden. Bei Verstößen können Geldbußen bis zu 1.000 Euro verhängt werden. Ausnahmen von der Maskenpflicht: Beim Sport und wenn weit und breit keine anderen Personen da sind, denen man zu nahe kommen könnte.

Die Segelsaison 2020 ist seit Mitte Juni in vollem Gange. Wir gehen daher davon aus, dass alle Gäste die in den kommenden Wochen ein Schiff bei uns gebucht haben sich hoffentlich auf Ihren Törn freuen und gerne kommen werden.

Gäste die bisher hier waren berichten durchweg, dass die Anreise völlig unkompliziert war und die Einschränkungen als unproblematisch machbar eingeschätzt werden. Alle haben berichtet, dass Sie sich sicher gefühlt haben und froh waren, den Törn nicht abgesagt zu haben. Es gibt zwar derzeit 11 Coronafälle auf Elba, die sich aber im wesentlichen auf eine Familie und deren Kontakte beschränkt. Die infizierten Personen sind isoliert und das Umfeld wurde gründlich getestet. 

Von 09.09.2020 bis 07.10.2020 galt für Korsika eine Reisewarnung des deutschen Auswärtigen Amtes und es wurde vom Robert Koch Institut (RKI) als Risikogebiet deklariert. Die Reisewarnung und Einstufung als Risikogebiet wurde mit Wirkung ab 07.10.2020 wieder aufgehoben. Allerdings gelten die Reisebeschränkungen der italienischen Regierung weiter, so dass Korsika im Moment weiterhin nicht angelaufen werden sollte. Die Schweiz hat Korsika am 14.09.2020 zum Risikogebiet erklärt und bislang noch nicht wieder rückgängig gemacht. Einzelheiten hier!

Ab 22.09.2020: auch Italien erklärt Korsika zum Risikogebiet ebenso wie weite Teile Frankreichs (hier: Paris, Île-de-France, Provence-Alpes-Côte d’Azur, Occitanie, Nouvelle-Aquitaine, Auvergne-Rhône-Alpes, Korsika, Hauts-de-France). Wer in den letzten 14 Tagen vor Einreise in diesen Teilen Frankreichs und bereits gültig seit 13.08.2020: in Kroatien, Griechenland, Malta, Spanien oder Kolumbien gewesen ist, darf nur nach Italien einreisen, wenn ein negativer Coronatest vorgelegt werden kann, der nicht älter als 72 Stunden ist oder sich nach der Einreise in Italien spätestens innerhalb von 48 Stunden einem solchen Test unterzieht. Alle Personen, die in den genannten Teilen Frankreichs, Kroatien, Griechenland, Malta, Spanien oder Kolumbien waren, müssen sich beim örtlichen italienischen Gesundheitsamt melden.

Die allgemeinen Abstandsregeln unterscheiden sich wenig von den in Deutschland, der Schweiz oder Österreich geltenden Regeln. In öffentlich zugänglichen Gebäuden und Räumen muss die Maske getragen werden und grundsätzlich im öffentlichen Raum, wo ein Meter Abstand nicht eingehalten werden kann.  Ebenso muss die Maske in öffentlichen Verkehrsmitteln getragen werden, wie zB. auf der Fähre im Innenbereich. Ab 08. Oktober muss die Maske immer mitgeführt werden und auch überall im Freien getragen werden, ausser beim Sport oder wenn weit und breit keine anderen Personen da sind, denen man zu nahe kommen kann. 

Es gilt in Italien zwar weiterhin der Notstand, aber das hat hauptsächlich verwaltungsrechtliche Ursachen, so kann die Regierung einheitliche Regelungen mit Wirkung für die einzelnen Regionen erlassen. 

Das Vermieten der Yachten ist nur unter Einhaltung bestimmter Auflagen möglich, die aber sehr vernünftig und ohne allzugroße Einschränkungen umsetzbar sind. Welche andere Urlaubsform als ein Segeltörn bietet Ihnen sonst die Möglichkeit sich mit Ihrer "Wohnung" samt "Balkon" und "Privatstrand" von der Aussenwelt zu isolieren und dennoch fortzubewegen? 

Hier die offiziellen Leitlinien der italienischen Regierung für die Vercharterung von Yachten ohne Mannschaft:

Grundsätzlich wird an die Verantwortung jedes Einzelnen appelliert, die Ausbreitung des Virus zu verhindern. Sprich das Hauptgebot ist der Abstand (1 Meter) und im öffentlichen Raum, wenn der Abstand von einem Meter nicht eingehalten werden kann eine Maskenpflicht. Häufiges Händewaschen und die Reinigung der Oberflächen mit Desinfektionsmitteln, Hust- und Niesetikette etc.

Speziell für das Unterwegs sein mit den Schiffen gilt:  

Familientörn

  • Familien, die im selben Haushalt leben haben keine Einschränkungen auf dem Schiff.
  • Einzig beim An- und Ablegen in einem Hafen müssen Masken getragen werden. 

Törn mit Personen, die nicht im selben Haushalt leben

  • Auch Verwande und Gruppen von Personen, die nicht im selben Haushalt leben, dürfen miteinander segeln.
  • Grundsätzlich muss wenigstens ein Meter Abstand von Personen, die nicht in einem Haushalt leben gehalten werden. Falls dies nicht möglich sein sollte, muss eine Maske getragen werden.
    Die Umsetzung dieser Regelung auf dem Schiff wird wohl eher schwierig sein, aber das wird vom Verordnungsgeber wohl billigend in Kauf genommen, denn er hat die zulässige Personenzahl anhand der Länge des Schiffes definiert. Pro laufendem Meter Länge  ist eine Person erlaubt, dh. rein theoretisch wären auf einem Schiff mit 12 Metern Länge 12 Personen zugelassen. In Erläuterungen zu diesen Regelungen steht, dass es sich ohnehin um eine sehr begrenzte Anzahl von Personen handelt, die in engerem Kontakt stehen und im schlimmsten Fall Infektionsketten leicht nachvollziehbar seien. 
  • Es gilt die Einschränkung, dass Personen, die nicht im selben Haushalt leben nicht gemeinsam in einer Kabine übernachten dürfen. (Wobei wir ziemlich sicher sind, dass niemand nachts zum Kontrollieren auf das Schiff kommen wird um zu prüfen, wer mit wem in der Koje liegt!)
  • Beim An- und Ablegen muss eine Maske getragen werden. 
     

Anreise

Es ist im Grunde ziemlich unkompliziert zu uns zu kommen! Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir an dieser Stelle nur grob den Sachstand aufzeigen und keinerlei Verantwortung für die Richtigkeit der Angaben übernehmen können. Bitte informieren Sie sich selbst vor der Anreise über die aktuell geltenden Bestimmungen. 

  • Reisewarnungen: die Reisewarnungen für Italien sind weitestgehend aufgehoben. 
  • Aus-/Einreise Deutschland für deutsche Gäste: Deutsche Gäste dürfen aus Deutschland ausreisen. Bei der Rückreise, also Einreise nach Deutschland gibt es grundsätzlich keine Quarantäneauflagen für Bürger, die aus dem Schengenraum einreisen. Näheres hierzu auf der Internetseite des Robert-Koch-Institutes
  • Aus-/Einreise Schweiz für schweizer Gäste: Die Aus- und Einreise in die Schweiz für Bürger aus dem Schengenraum ist seit 15.06.2020 wieder problemlos möglich. Die Schweizer Behörden verordnen keine Quarantänemassnahmen nach der Einreise. (Quelle: Staatssekretariat für Migration SEM
  • Aus-/Einreise Österreich für österreichische Gäste: Auch österreichische Gäste können wieder ungehindert aus Österreich aus- und einreisen. Die Quarantäneauflagen sind für Rückkehrer aus Italien gefallen. (Quelle: Österreichisches Sozialministerium)
  • Durchreise Schweiz: ist wieder problemlos möglich, es werden keine Grenzkontrollen mehr durchgeführt. 
  • Die Durchreise durch Österreich ist ebenfalls wieder möglich für Reisende aus den meisten Ländern des Schengenraumes, insbesondere für Reisende aus Deutschland, der Schweiz oder Italien. 
  • Fähre nach Elba: die Fähren fahren regelmäßig. Es ist in jedem Fall empfehlenswert, die Fähre vorab zu reservieren.
  • Ein weiteres Kriterium ist, wieviele Personen, die nicht in einem Haushalt leben gemeinsam in einem Auto reisen dürfen. Denn auch hier gilt grundsätzlich das Abstandsgebot. Für Deutschland, die Schweiz oder Österreich gibt es nach unseren Nachforschungen keine Einschränkungen mehr. 
    In Italien gilt für Personen, die nicht im selben Haushalt leben: es dürfen der Fahrer vorn und zwei Passagiere pro Sitzreihe im Fahrzeug mitfahren. Es herrscht Maskenpflicht. Hinweise dazu bietet das italienische Außenministerium in seinen FAQs (Punkt 16). 
    https://www.esteri.it/mae/en/ministero/normativaonline/decreto-iorestoacasa-domande-frequenti/phase-zwei-haeufig-gestellte-fragen-zu-den-von-der-regierung-ergriffenen-massnahmen.html
    Grundsätzlich gilt: in jedem (Bundes)Land müssen die dort geltenden Abstandsregeln eingehalten werden. In Bayern, die Bayrischen, in Österreich die österreichischen und in Italien die italienischen.

    Verständlicherweise verunsichert diese Vorschrift viele Gäste. Die meisten Gäste, ob italienisch oder nicht, die bisher im Auto angereist sind, haben diese Regel nicht immer so ernst genommen und sind nirgends, auch nicht an den Grenzen darauf angesprochen oder kontrolliert worden.
     

Für Rückfragen stehen wir jederzeit gerne zur Verfügung unter 

Wir werden unser Bestes tun, Sie gut zu informieren. 

Bleiben Sie gesund!